Kultivierung

Anbau von Ashitaba

Ashitaba kann bei uns im Freiland bzw. als Topfkultur kultiviert werden. Die Pflanze ist relativ frosttolerant, sollte allerdings bei strengen Wintern oberflächlich mit Laub, Schnittgut oder Reisig abgedeckt werden. Bei Topfpflanzen sollte der gesamte Topf zusätzlich mit Jute- oder Kokosmatten umwickelt werden, um ein Frieren der Wurzeln zu verhindern.

Bei optimalen Bedingungen kann Ashitaba bei uns eine Höhe von bis zu 1,10m erreichen. Daher sollte man die Pflanze in ein ausreichend großes Pflanzgefäß pflanzen (mindenstens 10 l Erdvolumen) und ein nährstoffreiches Substrat verwenden.

Ashitaba muss regelmäßig gedüngt werden. Am besten mit organischen Stickstoff Düngern wie Hornspäne oder mit handelsüblichen Kräuterdünger. Wer sich mit dem Einsatz von Mikroorganismen beschäftigt, kann dies hier sicher auch sehr gut anwenden. Kompostgaben in regelmäßigen Abständen sind ebenfalls empfehlenswert.

Als Standort ist ein geschützter Platz in südwestlicher Lage zu empfehlen und auf regelmäßiges Gießen ist unbedingt zu achten. Das Substrat sollte niemals vollständig austrocknen, allerdings muss Staunässe unbedingt vermieden werden, da es ansonsten zur Wurzelfäule kommen kann.

Wer keinen Garten besitzt, kann Ashitaba auch wunderbar auf seinem Balkon ziehen.

Ashitaba wird durch Samen vermehrt. Diese Aufzucht erfordert allerdings einiges an Wissen und Geduld und ist nicht ganz einfach. Das erklärt unter anderem den etwas höheren Preis der Jungpflanzen. Samen sind bei uns noch schwer zu bekommen und die Aufzucht erfordert viel Zeit.